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O.T. Oliviero - Cecina

Winzer und Starfotograf Signor Oliviero Toscani

Oliviero Toscani - der berühmte Starfotograf - zeigte in seinem bisherigen Lebenswerk viele Interessen und Talente. Immer war sein Handeln und Wirken von außergewöhnlicher Kreativität geprägt und führte zu großen Erfolgen. Vor nicht allzu langer Zeit machte Toscani den Weinbau zu seiner Profession. Sein Landsitz mit den umliegenden Weinbergen in der Maremma erfüllt offenbar alle Bedingungen für die Umsetzung seiner individuellen Weinidee.

Wie hieß nochmal der Mann, dem Oliviero Toscani beratend zur Seite steht ... ? Angelo Gaja – der wollte sogar seinen Weinberg kaufen!

 

Vigneti Zabù - Sizilien

Vigneti Zabù - Sizilien

Vigneti Zabù, auf Sizilien ansässig, ist ein junges Weingut, dass erst seit Mitte der 90er besteht.

Diese Jugendlichkeit von Vigneti Zabù ist aber besser mit Frische, denn mit Unreife umschrieben. Hier, in Sambuca di Sicilia, hat das Weingut seinen Sitz und kann stolz Weinberge oberhalb des Lago Arancio sein Eigen nennen. Gegründet und betrieben wird Vigneti Zabù von Michele Villa, einem aus Rom stammenden Weinhändler und Weinliebhaber, der sich damit einen Herzenswunsch erfüllte.

Ein weiteres Pfund, mit dem das Weingut Vigneti Zabù wuchern kann, ist die Unterstützung durch die italienische Weindynastie Farnese und den Önologen Filippo Baccalaro, der im Gegensatz zu vielen Kollegen nicht durch den Weinbau der Toskana geprägt ist. Die Ziel von Baccalaro und Villa ist es Weine zu erzeugen, die die Vielfalt Italiens und die Eigenarten der Regionen reflektieren.

 

Andrea da Ponte - Conegliano

Andrea da Ponte - Conegliano

Die Destillerie Andrea da Ponte ist eine der ältesten Destillerien Italiens. Sie wurde im Jahr 1892 von den Brüdern Andrea und Matteo da Ponte gegründet.
Matteo da Ponte hat nach eingehender Beschäftigung mit der Destillierkunst mit seinem 1896 veröffentlichten Buch "Distillazione" das "Da-Ponte- Destillierverfahren" begründet, welches in der Nutzung spezieller Brennkolben und Destillationskolonnen besteht. Mit diesem "Da-Ponte-Verfahren" werden die wertvollsten Bestandteile des Traubentresters, die leichtesten und flüchtigsten Aromen, bewahrt. So gelingt der Destillerie Andrea da Ponte noch heute die Herstellung von Grappas mit besonders ausgeprägter Geschmacksnote..
Seit vier Generationen wird die Herstellung raffinierter Destillate bei Andrea da Ponte betrieben. Jedes Jahr im Herbst, wenn die weltberühmten Prosecco-Trauben in den Weinbergen rund um das kleine Städtchen Conegliano, zur Reife gelangt sind und die besten Trester im Hause Andrea da Ponte angeliefert werden, beginnt die Herstellung der edlen Grappe.
Die Kellermeister überwachen mit äußerster Gewissenhaftigkeit den Gärprozess, die Destillation in Kupferkolonnen und die abschließende Lagerung in Limousinfässern. So kommen hier heute das aktuelle Wissen, gut geschulter Destilliermeister, die modernste Technik und ein traditionelles Destillierverfahren zusammen.
Es entstehen Produkte, die an Natürlichkeit, Reinehit und geschmacklicher Finesse ihres Gleichen suchen. 

 

Distilleria Berta - Nizza Monferrato

Distilleria Berta - Nizza Monferrato

Die Familie Berta hat sich der Brennerei seit 1947 verschrieben. Gianfranco distilliert, Enrico ist für den Verkauf zuständig. Die Eltern haben sich aus dem Alltagsgeschäft zurückgezogen, doch wenn es gilt zu helfen, so sind Sie auch noch heute an vorderster Stelle zu finden. Der Vater Paolo hat immer noch, wenn auch sehr umsichtig, ein Auge auf die Produktion.

Die Umgebung Im Norden Italiens, in der Mitte der piemon- tesischen Hügellandschaft, am Treffpunkt der Bauernkulturen von Langhe und Monferrato, wurde die Distilleria Berta geboren. Bei gutem Wetter kann man bis zu den verschneiten Alpenriesen schauen. Die ehrliche und ländliche Küche lässt einen nicht so schnell los. Hier kann man die Seele baumeln lassen! Die Stadt Nizza Monferrato kann auf eine sehr lange Tradition zurück blicken. Die Lage zwischen Langhe und Monferrato ist für viele noch ein unbekanntes Fleckchen Erde. Dabei ist es nur knapp zwei Stunden von Genua entfernt! Der Stadtkern verfügt über eine ansehnliche Kleinstadt mit einigen Palästen die sich lohnen einmal besucht zu werden. Auch das alljährlich stattfindende Holzfassrennen sollte bei dieser Gelegenheit gleich mitbesucht werden. Ein mittelalterliches Vergnügen der besonderen Art. Das Land wird noch von Winzern bewirt- schaftet, die durch umsichtigen Anbau und Verzicht auf hohe Erträge Qualitätstrauben zu erstklassigem Wein verarbeiten – besonders der Barbera aus der Region ist als erstklassig bekannt. Dank der sorgfältigen Arbeit der Winzer wird die Brennerei mit hochwertigem Trester versorgt - feucht und triefend mit intensivem Obstaroma. Bezeichnend ist die Liebe der Familie Berta zu Land und Gebietskultur - so werden die Namen der Grappe mehr durch emotionale als durch marketingtechnische Gegebenheiten bestimmt. Zum Beispiel wurde der erste zehnjährige Branntwein der Familie "Roccaniva" genannt, nach einem Weinberg der Familie bei Casalotto di Mombaruzzo. Dort wurde auch die neue Brennerei gebaut.

 

Planeta - Palermo

Planeta - Palermo

Das Weingut im Süden Siziliens wurde erst im Jahre 1995 in der Gemeinde Sambuca di Sicilia am Lago Arancio in der Provinz Agrigento gegründet.

Besitzer sind die Cousins Alessio, Francesca und Santi Planeta, die unter Mithilfe des international bekannten Önologen Carlo Corino aus dem alten Weingut innerhalb weniger Jahre einen italienischen Spitzenbetrieb mit modernster Keller-Technologie machten.

Auf 330 Hektar umfassenden Rebflächen werden autochthone und auch internationale Rebsorten angebaut, wobei besonders darauf geachtet wird, die richtige Rebsorte auf dem richtigen Boden zu kultivieren. 

 Francesca Planeta, die von den Vinum-Lesern zur Königin unter Italiens "Donne del Vino" gekürt worden ist, arbeitete in Mailand als Product Managerin bei Nestlé. Ihre Erfahrung sind ein wichtiger Grund für den Senkrechtstart des jungen Weinguts. Im Weinführer "Gambero Rosso Vini d´Italia 1999" wurde die Planeta-Kellerei zur Nummer eins des Jahres gewählt. Ebenso hat der Gambero Rosso die Kellerei zum Sterneweingut gekürt.

 

Morgante - Grotte

Morgante - Grotte

Die Weinberge der Azienda Morgante liegen im südwestlichen Teil Siziliens. Im Hügelgebiet der Gemeinde Grotte besitzt die Familie Morgante seit fünf Generationen 30 Hektar, die ausschließlich mit der uralten autochthonen Rebsorte Nero d'Avola bepflanzt sind. Diese leider nur noch wenig verbreitete, eigenständige heimische Traube, gehört zu den besten südlichen Rotweinsorten und verfügt über ein großes Potenzial. Bewirtschaftet wird das Aufsteigergut von Antonio Morgante und seinen Söhnen Carmelo und Giovanni. Das Weingut wurde 1994 komplett neu strukturiert, um die radikale Qualitätsphilosophie besser umzusetzen.
Seit 1997 ist zu dem der italienische Starönologe Riccardo Cotarella als Berater bei Morgante engagiert. Unter seiner Regie entstehen infolge einer extrem selektiven Auslese im Weinberg und einem feinfühligen Ausbau in neuen Barriques zwei großartige, originäre Rotweine aus der charaktervollen Rebsorte Nero d'Avola. Der Spitzenwein 'Don Antonio' feierte im Gambero Rosso eine Aufsehen erregende Premiere mit drei Gläsern. Und auch seine Nachfolger erhielten die begehrte Höchstbewertung.

 

Garofoli - Loreto: Betriebsgeschichte im Detail

Garofoli - Loreto

1871

Das Weinhaus Gioacchino Garofoli blickt auf eine hundertjährige Geschichte zurück und zählt zu den ältesten Italiens. Bereits 1871, also vor mehr als einem Jahrhundert, widmete sich Antonio Garofoli (1840-1913) der Produktion und Vermarktung der lokalen Weine. Antonio ist ein Repräsentant jener neuen Gesellschaftsschicht von Unternehmern, die sich nach der Einheit Italiens herausbildete, was in unserer Region nach der Schlacht von Castelfidardo (1860) zustande kam, als auch das märkische Territorium dem Kirchenstaat entzogen und dem Königreich Italien einverleibt wurde. Mangels industrieller Strukturen ist die Landwirtschaft der einzige Sektor, der unternehmerische Entwicklungschancen bieten kann.

1900

Doch ist es Gioacchino (1877-1953), der unternehmungslustige Sohn Antonios, der die väterliche Aktivität auch auf andere, doch stets mit dem Landwirtschaftsbereich korrelierte Sektoren erweitert. 1901 setzt er seiner Aktivität mit der Gründung der Firma "Gioacchino Garofoli" mit Standort in Loreto die juristischen Fundamente.

1920

Dank der Leistungsfähigkeit Gioacchinos, dem die Gattin Ida und zahlreichen (neun) Kinder Hilfe leisten, erfährt der Betrieb eine ständige Entwicklung. Gioacchino gibt die landwirtschaftliche Tätigkeit auf, um sich verstärkt der Weinerzeugung und dem Import von Nahrungsmitteln zu dedizieren und beginnt, stets im landwirtschaftlichen Bereich, eine bedeutende Verarbeitungs-Aktivität auf fremde Rechnung.

1940

Ende der 40er Jahre delegiert Gioacchino seine Tätigkeitsbereiche an seine fünf Söhne. Zwei von diesen, Franco und Dante, übernehmen die gewichtigsten der Produktion und Vermarktung. Dank der im väterlichen Betrieb gesammelten Erfahrungen erkennen Franco und Dante sofort die Notwendigkeit einer Spezialisierung des Aktionsbereichs, sowie der Optimierung des organisatorischen Niveaus und der Betriebsdimensionen.

1950

Nach den ersten, mit der Konsolidierung der väterlichen Aktivität verbrachten Jahren, entscheidet Franco, sich dem technischen Bereich zu widmen. Dante, inzwischen in Wirtschaftswissenschaften promoviert, richtet seinen Blick hingegen auf die Außenwelt, um zu erkennen, welche neue Chancen der Markt zu bieten hat. Die Methoden der Weinvermarktung wandeln sich: Neben dem lose in Fässern verkauften Wein beginnt man, Wein in Flaschen anzubieten und langsam verbreitet sich das Image des besonderen Weißweins namens "V erdicchio". Das Haus Garofoli ist nicht nur stets auf den letzten Stand aktualisiert, sondern auch Protagonist dieser Veränderungswelle. Just in den 50er Jahren fassen Franco und Dante die Idee, dem Verbraucher (dessen Kaufkraft mittlerweile wächst) einen guten Tafelwein anzubieten, nicht mehr offen und nur im Wirtshaus verkauft, sondern vom Produzenten abgefüllt und auch in Lebensmittelgeschäften ohne Ausschank-Linzenz erhältlich: Ein Wein, der nicht mehr anonym, sondern undeutig mit der Marke des Erzeugers identifizierbar ist. Der weiterhin den Namen "Gioacchino Garofoli" tragende Betrieb verbucht einen großen Erfolg und expandiert sowohl dimensionsmäßig als auf den Märkten. Die Kellereien in Castelfidardo werden ausgebaut und die Anlagen mit einer der in Italien ersten automatischen Abfüll-Linien ausgerüstet. Ende der 50er Jahre wird die Kellerei in Serra de' Conti errichtet, um die Trauben für den bereits sehr beliebten Verdicchio innerhalb der Produktionszone zu vinifizieren.

1960

Die 60er Jahre, als es in Italia boomte, registrieren auf den Märkten Zuwachsraten für Weine gehobenerer Qualität und für Spumanti.Garofoli engagiert sich in dieser Richtung, mit adäquaten technischen Strukturen und menschlichen Ressourcen, um den neuen Anforderungen der Märkte gerecht zu werden.

1970

In den ersten 70er Jahren werden die Landwirtschaftsbetriebe in Massignano di Ancona (1970), Produktionszone für den Wein Rosso Cònero, und in Montecarotto (1974), in der Verdicchio- Produktionszone erworben.Dazu kommt (1978) der Landwirtschaftsbetrieb in Paterno di Ancona, ebenfalls in der Rosso Cònero-Zone – Alles im kontinuierlichen Totaleinsatz für ständige Qualitätsverbesserung, wie es auch vom Markt verlangt wird. Gleichzeitig wird die Kellerei in Castelfidardo nochmals mit einer neuen Abfüllanlage ausgerüstet und mit der Konstruktion eines unterirdischen Kellers für die Reifelagerung im Holz erweitert. Die Produktpalette der 70er Jahre erfasst: Die Weine mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung Verdicchio dei Castelli di Jesi (DOC-Anerkennung mit DPR vom 11.08.1968), Rosso Cònero (DOC-Anerkennung mit DPR vom 21.07.1967) und Rosso Piceno (DOC-Anerkennung mit DPR vom 11.08.1968); daneben ein Spektrum von typischen (Rosato, Trebbiano und Sangiovese), und Tafelweinen und schließlich die nach der Charmat-Methode versekteten Spumanti (eine antike Tradition des Hauses Garofoli). Die einzigen männlichen Erben von Franco und Dante sind die Söhne des Erstgenannten. Sie sind der Tradition gemäß zur Fortführung des Familienbetriebs bestimmt, wie bereits die Ausbildung der Brüder Carlo e Gianfranco einschließlich des Universitätsabschlusses beweist: der eine studiert Agronomie und Önologie, der andere Betriebswirtschaft. Beide treten 1973 in den Betrieb ein und erleben gemeinsam mit dem Vater und Onkel die zweite große Umwandlung des Hauses "Gioacchino Garofoli", das, seinem Grundsatz getreu, mit den Entwicklungen der Kellertechnik und den Anforderungen der Marktszene Schritt zu halten, die innerbetrieblichen Produktions- und Marketingstrategien den neuen Verbraucherwünschen anzupassen weiß. Der Erneuerungswille der jungen Garofoli-Brüder zeitigt seine Früchte. Unter dem technischen Aspekt werden alle produktiven Strukturen auf den letzten Stand getrimmt und stets hochwertigere und prestigeträchtige Weine kreiert; bereits in den 70er Jahren adoptiert man die schonende Pressung der Weißweintrauben und die Fermentation der Moste bei Temperaturkontrolle. Im kommerziellen Bereich wird das Vetriebsnetz in Italien auf Zack gebracht und die Präsenz auf den Auslandsmärkten verstärkt. Im Respekt dieser Philosophie realisiert das Weinhaus Garofoli bedeutungsvolle Innovationen und Aktualisierungen der Produktpalette. Noch vor Ende der 70er Jahre wird eine neue Spumante-Linie angeboten: Mit dem aus einer Verdicchio-Traubenselektion nach der Charmat- Methode versekteten Brut und einem mittels klassischer Flaschengärung gewonnenen Spumante – dem ersten, der in der Region Marken erzeugt wurde. Eine für diesen Zeitabschnitt besonders signifikante Intuition wird mit der Kreation von zwei Perlweinen nachvollzogen, die den späteren Riesenerfolg dieser frizzante genannten Typologie in Italien um etliche Jahre vorwegnehmen - ein Weißer und ein Rosé, Guelfoverde und Guelforosa, die sich jahrzehntelang großer Beliebtheit erfreuen konnten.

1980

Eine weitere regionale Rekordleistung vollbrachte das Weinhaus Garofoli, das seit den ersten 80er Jahren die Technik der Kohlensäure-Mazeration pflegt, im Bereich der Novello- Produktion. Gianfrancos wesentliches Ziel ist jedoch auf die Kreation einer Palette von Weinen ausgerichtet, die dem Betrieb einen ausgeprägt qualifizierten Stellenwert verleihen und folglich eine bessere Position auf dem Markt gewährleisten kann, da der Konkurrenzdruck auf Image-Ebene mit jedem Tag härter wird. Den besten Rückhalt dafür bieten die önologischen Fähigkeiten Carlos, der dem Hause Garofoli mit einer Reihe von Premiumweinen den Ruf als Leaderbetrieb und Vorreiter der gesamten Regionalproduktion einbringt. Während in der gesamten Verdicchio-Zone einem wachsend desinteressierten Markt weiterhin stets der gleiche “frische und süffige” Wein in der herkömmlichen Amphorenflasche angeboten wird, beginnt man bei Garofoli mit der Ertragsbeschränkung im Weinberg, erntet die Trauben erst bei perfekter Reife und gewinnt damit einen ausgeprägt körperhaften und strukturierten Verdicchio – auf derselben Wellenlänge wie die neuen Geschmackstendenzen. Es kommt noch revolutionärer, denn dieser neue Verdicchio legt die Amphoren-Robe ab und präsentiert sich in der klassischen Bordeauxflasche: Mit dem Macrina, dem “anderen Verdicchio", wird ein echter Antikonformist geboren. Damit ist die Herausforderung um den Verdicchio keineswegs beendet. Nach seiner Adoption als Basiswein für Schaumweine (auch nach der klassischen Methode versektet) und den mit dem Macrina erzielten Erfolgen, zielen neue Recherchen auf die Erkundung des Alterungspotentials dieses Weines, noch bevor von einer allgemeinen ernsthaften Nutzung der Barrique gesprochen werden kann. 1984 debütiert Serra Fiorese, der erste Verdicchio, der vor der Freigabe für den Handel mindestens zwei Jahre abgelagert wird (im Holz und in der Flasche). Wiederum ein Erfolg, der überdies das Vorurteil entkräftet, wonach der Verdicchio einen unbedarften, wenig anspruchsvollen und kurzlebigen Wein darstellt. Im Erntejahr 1986 wurde Le Brume kreiert, der erste Verdicchio Passito (und als Begleiter ein süßer Passito aus Moscato-Trauben). 1992 bezeichnet hingegen das Geburtsjahr des Verdicchio Podium, ein Wein, der erst nach einjähriger Verfeinerung im Edelstahl und in der Flasche für den Handel freigegeben wird und Liebhabern von gereiften, doch nicht im Holz ausgebauten Weißweinen zugedacht ist. Dieselbe Entwicklung registriert man im Bereich des Rosso Conero, zuerst mit der Kreation des Cru Piancarda und im Jahr 1984 mit der Riserva Grosso Agontano, dem ersten in der Barrique gereiften Rosso Conero. Nach dem Aufbau eines funktionellen Distributionetzes in Italien, nimmt das Haus Garofoli weitere Chancen für die Entwicklung auf den Auslandsmärkten wahr und gründet 1987 zur Optimierung des Exportbereichs gemeinsam mit fünf weiteren italienischen Betrieben das Export-Konsortium Grandi Vini C.E., als geeignetstes Mittel zur intensiveren Beteiligung an den wichtigsten internationalen Messen und einer verstärkten Präsenz auf den verschiedensten Weltmärkten. Zahlreiche Anerkennungen würdigen die Qualitätsleistungen der Garofoli-Weine, die zunehmend häufiger in einschlägigen Guides und Fachzeitschriften hervorgehoben werden, wie zum Beispiel die Auszeichnungen mit der prestigereichen “Drei Gläser”-Prämie des Weinguides “Vini d’Italia” (anfänglich von Slow Food&Gambero Rosso, und heute von Gambero Rosso Editore herausgegeben) für den Verdicchio C.J. Fiorese, den Verdicchio C.J. Podium und den Rosso Conero Grosso Agontano.

1990

Seit 1994 ist das Haus Gioacchino Garofoli eine Aktiengesellschaft, stets im ausschließlichen Besitz der Familie Garofoli. Als Präsident der Gesellschaft amtet Gianfranco Garofoli, der auch für die Verwaltung und den kommerziellen Sektor zuständig ist, während Carlo, einer der namhaftesten Önologen der Marken, die Verantwortung für den technischen und produktiven Bereich trägt.

2000

Ab September 2005 ist mit dem Eintritt von Carlos Tochter Beatrice und Giancarlos Sprösslingen Caterina und Gianluca nunmehr die fünfte Generation Garofoli im Betrieb aktiv. 

 

Santa Maria La Palma - Alghero

Die Kellereigenossenschaft Santa Maria la Palma zählt zu den bedeutendsten Weinproduzenten Sardiniens. Während ihres 40-jährigen Bestehens ist es stets gelungen, die pedoklimatischen Merkmale des Gebietes für die Erzeugung großer Weine zu nutzen, die den Zuspruch von Önologen, Gastronomen und anspruchsvollen Konsumenten erhielten.

 

Feudi di San Marzano - San Marzano

Im Jahr 2003 beschlossen zwei wichtige Akteure des italienischen Weinmarktes zusammen zu arbeiten. Die "Cantine San Marzano" und "Farnese Vini" nannten dieses Projekt "Feudi di San Marzano“. Das Ziel war einfach: das Potenzial der Weinregion Apulien voll ausschöpfen, um Weine von hoher Qualität aus heimischen Trauben zu produzieren. Dank der beiden Schwergewichte, die dieses Projekt unterstützen, beliefert das Weingut "Cantine San Marzano" von 500 Hektar Rebfläche die Trauben, die mit den modernsten Mittel zur Weinbereitung in der Region vinifiziert werden.

 

Bove - Avezzano

Das Weingut Bove in der Marsica, mit Sitz in Avezzano, ist eines der ältesten Privatunternehmen der Abruzzen. Bove wurde 1930 mit 30 Hektar Land gegründet, man verstand sich damals in erster Linie als Sammelbecken großer Weinmengen. Seit 1960 wurde das Weingut aber bis heute konstanten Neuerungen unterzogen und verfügt über ein technologisch hochmodernes Abfüllsystem. Bove überrascht seit ein paar Jahren mit exzellenten Tropfen,  und die der verdiente Lohn für enorme Anstrengungen im Keller und einer strengen Auslese der Trauben sind.
Die Weine von Bove gehören heute auf qualitativer Ebene zu den Besten der Abruzzen. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen bestätigen, dass Bove den richtigen Weg eingeschlagen hat. Das Lesegut kommt nur aus optimalen Lagen, und wird bei niedrigen Hektarerträge erzielt. Eine strenge Selektion der Trauben wird sowohl während der Lese als auch bei der Vinifizierung vorgenommen. Im Keller werden seit Jahren nur Fässer der besten Hersteller eingesetzt.

 

Farnese - Ortona

Entsprungen aus einem seit 1538 existierenden Familienbetrieb, entwickelte sich die Farnese Winery vom Lieferanten diverser königlicher Höfe zu einem recht ansehnlich großen Weinimperium in Ortona. In Zusammenarbeit mit der Cantina San Marzano und unter der Leitung des süditalienischen Spitzenönologen Filippo Baccalaro hat sich die Farnese Winery nun zum Ziel gesetzt Weine mit einem besonders attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis zu produzieren. Uns haben der Edizione Cinque Autoctoni, ein Unikat aus autochthonen Rebsorten der Region von ungeheurer Klasse, und der rebsortenreine Primitivo di Manduria sofort überzeugt.

 

Villa Medoro - Abruzzen

Hier die Zutaten für die hübsche Kellerei in Atri auf den Colline Teramane: 100 Hektar Rebflächen, gepflegt wie ein englischer Rasen, eine junge Kellereicrew, die begeistert bei der Sache ist und vor allem hat Federica Morricone, eine Besitzerin von entwaffnender Freundlichkeit, den Wein zu ihrer Herzensangelegenheit gemacht. So weit das Geheimrezept der Villa Medoro, die sich in weniger als einem Jahrzehnt einen Spitzenplatz im Abruzzen-Weinbau gesichert hat." Gambero Rosso 2010

"Arbeitsfreude und unternehmerische Fähigkeiten - das war schon die halbe Miete für die blutjunge Winzerin Federica Morricone, zumindest ist es die Basis für den internationalen Erfolg, den diese Kellerei in Atri seit einigen Jahren verbuchen kann. Dazu kommen eine modern ausgestattete Kelleranlage, knapp 100 Hektar Rebreihen im südlichen Teil der Colline Teramane und ein Arsenal von wirklich beeindruckenden Weinen, noch dazu zu erschwinglichen Preisen." Gambero Rosso 2011

 

Prà - Venetien

Graziano Prà

Die Hang- und Hügellagen des Winzers Graziano Prà, rund um Monteforte d’Alpone, haben mit Massenanbau nichts zu tun. Auf steinigen Böden, mit aufwändigem Pergola-Anbau und drastischer Reduktion der Erträge arbeitet er hart für sein kerngesundes Lesegut. Das Ergebnis ist eines der besten weißen Gewächse Italiens. Bei seinem Soave setzt Graziano ausschließlich auf die autochthone Rebsorte Garganega und verzichtet darauf, Chardonnay beizumengen.


Vor einigen Jahren hat er sich überdies einen lang gehegten Lebenstraum erfüllt: Über Jahre hatte er jungfräuliche, also noch nie mit Wein bestockte Parzellen in den potenziell besten, höchstgelegenen Lagen des Valpolicella-Classico-Gebietes erworben. Dort hat er die traditionellen Reben des Valpolicella, also Rondinella, Corvina und Molinara gepflanzt und bewirtschaftet die Weinberge streng biologisch. Das Ergebnis ist ein echter „Bergwein“: Zupackend, lebendig, voller Saft und Kraft, dabei aber schlank und mit herzhafter, animierender Frucht.

(aus: WeinNews März 2012)

 

Ca`Marcanda - Gaja - Toskana

"In jeder Hinsicht ein Superlativ ist der Betrieb, den Angelo Gaja in Castagneto Carducci geschaffen hat: 100 Hektar Rebland, ein Großteil davon als Gürtel um die spektakuläre Kellerei formiert, eine avantgardistische und zugleich stilvolle Konstruktion, die fast komplett in die Erde eingesenkt ist und sich unauffällig in die Landschaft einfügt. An die 400 000 Flaschen werden hier Jahr für Jahr zugekorkt. Sie verteilen sich auf drei Etiketten, ausnahmslos Bordeaux-Verschnitte, die im unverwechselbaren Gaja-Stil ein raffiniertes und zeitgemäßes Abbild ihrer Anbauzone liefern." Gambero Rosso 2010

"Noch nie war Gajas Bolgheris-Außenposten so gut in Form. Ca´Marcanda stellt den önologischen Bezug zum Herkunftsgebiet in den Mittelpunkt und erreicht mit einigen Etiketten die Meisterschaft in der Disziplin Terroirtreue. So übermächtig das Gut mit seinen 100 Hektar Rebland in Castagneto Carducci dasteht, so unauffälig fügt sich wiederrum der futuristische Kellerkomplex in die Landschaft ein. Der Gaja-Stil bleibt zwar in allen Abfüllungen präsent, beeinträchtigt jedoch nie den Orstcharakter. Vielmehr wirkt er als Katalysator, der alle Kräfte in den Weinen mobilisiert." Gambero Rosso 2011

 

Poliziano - Toskana

Das Gut wurde 1961 mit einer Rebfläche von 90 Hektar gegründet. Heutiger Inhaber und Kellermeister ist Federico Carletti. In den achtziger Jahren hat er gemeinsam mit seinem Produktionsleiter Carlo Ferrini die Vinifikation optimiert, die Weinberge neu bestockt und die Weinbergsfläche auf 130 Hektar vergrößert.

Höchstbewertungen in den einflussreichsten Weinführern Italiens untermauern diese Stellung. So schreibt der Gambero Rosso 2003: "Die Kellerei Poliziano gab sich keine Blöße. Zwei Dreifachgläser auf einmal wurden wir auch früher schon gelegentlich hier los. Nachdem der Konkurrenzkampf um unsere Prämien aber immer heftiger tobt und wirklich wenige Betriebe bei unseren jüngsten Prüfungen einen solchen Doppelerfolg erzielen konnten, ist dies umso höher zu bewerten. Federico Carletti hat sich eben niemals auf seinen Lorbeeren ausgeruht, selbst dann nicht, wenn es anscheinend kaum noch etwas zu verbessern gab."

Das Weingut Poliziano ist als Sterne-Weingut im Gambero Rosso geführt.

Castello di Brolio/Barone Ricasoli - Toskana

Seit 1141 ist Brolio Sitz der Adelsfamilie Baroni Ricasoli.

Das Unternehmen wird heute von Francesco Ricasoli geleitet, dem 32. Baron von Brolio. Ganz im Sinne der Familientradition ist die Qualität sein erklärtes Ziel. Im Jahre 2000 schrieb Hugh Johnson: Dank Baron Francesco Ricasoli, dem jüngsten Nachkommen der Familie, konnte Brolio wieder aufleben. Niemals zuvor sah man das Land so üppig gedeihen.

Mit 1.200 ha Land – davon 250 ha mit Wein bepflanzt, der größtenteils die Chianti Classico Bezeichnung trägt – hat Barone Ricasoli die meisten Weinberge in der d.o.c.g. Region. Diese immense Fläche an Weinbergen in bester Lage lassen Brolio zu einem einzigartigen und außergewöhnlichen Erlebnis werden. 

Der Gambero Rosso kürte den Baron zum Sterne-Weingut.

 

 

Zenato - S. Cristina - Ventien

Das 1960 gegründete Familienweingut Zenato liegt in San Benedetto in der malerischen Landschaft am Gardasee.

Schon die Römer wussten vor über 2000 Jahren die Gewächse aus dieser Gegend zu schätzen. Im Bewusstsein dieser großen Geschichte produzieren Carla und Sergio Zenato zusammen mit Tochter Nadia und Sohn Alberto hochwertige, international bewunderte Weine. Entschlossenheit, Passion und ständiges Streben nach noch besserer Qualität haben Zenato zu einem der führenden Weinhäuser in Venetien aufsteigen lassen.

Ottella - Venetien

Der Landwirtschaftsbetrieb Ottella befindet sich im Territorium der Gemeinde Peschiera del Garda, doch es ist der Cru San Benedetto di Lugana, der von den Weinliebhabern entdeckt werden soll. Ottella verdient einen der ersten Plätze entsprechend seiner Denomination. Seine Lugana DOC-Weine unterscheiden sich durch einen stilistischen Ansatz, welcher auf sein feines, intensives Aroma und seinen diffusen Mineralgehalt verweist. Ein Lugana DOC mit Konzept und zugleich originell, auch außerhalb seiner geographischen Grenzen sehr beliebt. Unsere Philosophie ist es, rigorose Weine mit Übereinstimmung zwischen Duftnote und Geschmack herzustellen, fein und elegant in der Entwicklung, bewegend im Mineralgehalt, einem Wein mit zufriedenstellendem Fruchtgeschmack, angereichert durch die salzige und würzige Geschmacksnote der Tonerde.

Tenuta Sant`Antonio - Venetien

Vier Brüder und eine Leidenschaft, die ihren Ursprung in den väterlichen Weinfeldern von San Zeno di Colognola ai Collie (einem Gebiet der Valpolicella) hat, in dem die berühmtesten Veroneser Weine erzeugt werden: Amarone, Valpolicella, Soave. Der Wunsch, sich auch außerhalb des Familienunternehmens auf die Probe zu stellen, veranlasst die Brüder schon bald dazu, neue Wege einzuschlagen.

Ihrer Zeit voraus arbeiten die Brüder Castagnedi jahrelang als technische Berater und realisieren in ganz Italien "schlüsselfertige" Anlagen. Auf diese Weise sammeln sie eine einzigartige Erfahrung, die sie dazu bewegt, den entscheidenden Schritt zu gehen. Im Jahr 1989 kaufen sie 30 Hektar Land in der Gegend von Mezzane, die zusammen mit dem väterlichen Besitz die Weinfelder der Tenuta Sant'Antonio auf gegenwärtig insgesamt 50 Hektar anwachsen lassen.

Die Zeiten sind reif für den großen Umbruch. Armando, Paolo, Tiziano und Massimo Castagnedi beschließen Winzer zu werden und ihren eigenen Wein herzustellen. Ihr Markenzeichen dabei sind Qualität und Professionalität. Eine echte Herausforderung. Die Entscheidung, neben den bereits bestehenden Weinstöcken neue Reben anzubauen und in Monti Garbi (was auf Dialekt so viel wie herb, hart bedeutet) einen neuen Weinkeller zu errichten, erfordert Mut und Unternehmergeist: Eigenschaften, die den Brüdern Castagnedi gewiss nicht fehlen. Seit mehr als 20 Jahren, als für viele Weinhersteller das wichtigste Unternehmensziel die Menge war, haben die Brüder Castagnedi die Regeln über den Haufen geworfen und die Qualität zum Maß aller Dinge gemacht.

Mezzacorona - Castel Firmian - Trentino

Auf der Südseite der Alpen gelegen und geschützt vor den kalten Winden aus Nordeuropa, genießt das Trentino - ein Land mit tiefen Tälern, Bergketten mit Gipfeln von über 3.500 Metern, 297 Seen, Gletschern, großen Tannenwäldern und schimmerndem Licht - mildes und temperiertes Mittelmeerklima. In dieser sauberen Umwelt und dem bergig-mediterranen Klima gedeihen Trauben und Weine höchster Qualität, Eleganz, Raffinesse und von unnachahmlichem Duft.

Mezzacorona befindet sich im Herzen der Dolomiten und bewirtschaftet die eigenen Weinberge, indem jede Fläche ausschließlich mit einzelnen reinen Sorten bepflanzt wird; 14 verschiedene autochthone und internationale Rebsorten, sorgfältig selektiert und bestellt, werden später in Reinheit vinifiziert und dem Endverbraucher angeboten: Pinot Grigio, Chardonnay, Teroldego, Müller Thurgau, Marzemino, Merlot.., um nur die gängigsten zu nennen.

Mezzacorona gilt in der Fachwelt als Paradebeispiel für produktive Vortrefflichkeit: die Keller, Fässer, Barriques und Vinifikationsgeräte sind von höchster Qualität und auf dem neuesten technischen Stand und vereinen sich mit der Professionalität des Önologen-Teams. Dies zusammen ermöglicht die Erzeugung eleganter und charakterstarker Weine und zugleich deren konstante Qualität, Jahr für Jahr.

Mezzacorona ist Italiens größter Pinot Grigio- und Chardonnay- Produzent, Sorten, die im Trentino durch ihre blumigen und an exotische Früchte erinnernden Düfte sowie ihren reifen und samtigen Geschmack hervorstechen.

Auch der Merlot und der Cabernet Sauvignon können in dieser Region auf eine lange Tradition zurückblicken: Die Vinifikationstechniken von Mezzacorona ermöglichen die Bewahrung der Aromen von Waldfrüchten, Schokolade und gerösteten Mandeln.

Mezzacorona Weine sind ideale Aperitife aber auch perfekte Begleitung zu mediterraner und internationaler Küche.

Mezzacorona wird von der Kritik stets gelobt, die konstante Qualität der Produkte Jahr für Jahr hervorgehoben.

Ca`del Bosco - Lombardei

1965 übersiedelte Annamaria Clementi Zanella mit ihrem Sohn Maurizio in die eindrucksvolle Hügellandschaft der Franciacorta. Nach dem Abitur vertiefte der junge Maurizio sein önologisches Wissen an den Universitäten von Beaune und Bordeaux. Nach seiner Rückkehr hat er das Familiengut modernisiert und ausgebaut und produziert nun Weine und Schaumweine von Weltklasse und Prestige. Gambero Rosso, die führende italienische Weinpublikation, hat Cà del Bosco mit dem Titel 'Winery of the Year 2003' ausgezeichnet. Des Weiteren ist es Maurizio Zanella gelungen, bereits 22 mal 'tre bicchieri' zu erhalten. Mit Angelo Gaja ist er somit der einzige Winzer, der je über 20 'tre bicchieri' erzielte.       

Der Gambero Rosso schreibt 2007 über das 3-Sterne-Weingut folgendes:

Für einen Weinfreund bedeutet der Besuch der Kellerei in etwa das Gleiche wie eine Einladung ins Ferrari-Fahrerlager für den Autofan. Eine Kunstschmiede zwischen Wäldern und Weinbergen, in der die Meisterwerke italienischer Weingrößen geschaffen werden. Hier zeigt Präsident Maurizio Zanella nicht nur seine Sammlung der besten zeitgenössischen Maler, sondern veranstaltet zudem unvergessliche Degustations-Touren durch den 22.000 Quadratmeter umfassenden Komplex.

Prunotto - Piemont

Das heutige Weingut Prunotto hat seine Geburtsstunde im Jahre 1904 als es als Winzergenossenschaft „Der Weine aus Langhe“ gegründet wurde. Nach der ersten guten Ernte im Jahr 1905 folgten einige schwierige Jahre. Wirtschaftliche Engpässe und die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges führten schließlich zur Auflösung der Genossenschaft.

Doch ein Mann der ersten Stunde des Weingutes ,Alfredo Prunotto’ war überzeugt, „Die Weine aus Langhe“ aus der Krise führen zu können. Vom Ehrgeiz gepackt, übernahm er gemeinsam mit seiner Frau Luigina das Ruder. Unter dem Namen „Prunotto“ wurden binnen kürzester Zeit erfolgreich Weine produziert und schon bald exportiert – zunächst nach Südamerika, später auch in die Vereinigten Staaten. Prunotto war eines der wenigen Unternehmen, das an die wirtschaftlichen Chancen der Neuen Welt glaubte.

1956 setzte sich Alfredo Prunotto zur Ruhe und gab das Weingut in die treuen Hände seines Freundes Beppe Colla, der gemeinsam mit Carlo Filiberti und später seinem Bruder Tino Colla einige erfolgversprechende Neuerungen vornahm. So unterteilte man den Besitz in verschiedene Produktionszonen mit dem Ziel, Top-Qualitäten für eine separate Vinifizierung individueller Crus wie den Barolo Bussia oder den Barbera d’Alba Pian Romualdo zu gewinnen. Darüber hinaus wurde in den 70er Jahren ein neuer Weinkeller in der Nähe von Alba, wo sich auch der heutige Firmensitz des Weingutes Prunotto befindet, erbaut.

1989 knüpfte die Antinori-Familie erste geschäftliche Kontakte mit dem piemonteser Weingut Prunotto. Zunächst übernahm das Traditionshaus aus der Toskana nur die Distribution, seit 1994 – mit Ausscheiden der Colla-Brüder aus dem Unternehmen – ist es direkt in die Produktionsprozesse involviert. An erster Stelle steht dabei immer, den von Alfredo Prunotto vorgegebenen  Qualitätsstandard zu halten. Dies wird nicht zuletzt durch die Zielsetzung, nur eigene Trauben für die Weine zu verwenden und damit die Kontrolle über das Endprodukt zu verstärken, gewährleistet.
Das Projekt wurde federführend von Albiera Antinori, der ältesten Antinori-Tochter, begleitet. Bussia, Bric Turot, Costamiole und die Weinberge, welche die Trauben für Mompertone and Bricco Colma liefern, zählen heute zu dem 50 Hektar umfassenden Besitz.  Ausgestattet mit modernster Technologie bewegt sich das Weingut Prunotto sowohl auf nationalem als auch auf internationalem Parkett überaus erfolgreich.

Tartuflanghe

Tartuflanghe wurde 1968 in Alba in der Region Piemont gegründet und gilt heute als eines der führenden Unternehmen der Welt im Bereich der Trüffelverarbeitung.

Ein Garant für den Trüffel-Erfolg der Firma sind die regelmäßig neu entstehenden Produkte von immer gleich hoher Qualität. Beim Verzehr der Trüffel-Speisen von Tartuflanghe schmeckt man das Herzblut, das jeder einzelne der 16 Mitarbeiter in die Produkte steckt, die größtenteils noch von Hand gefertigt werden. Daher ist es kein Wunder, das die Trüffel-Produkte von Tartuflanghe Einzug in die besten Speisekarten der Welt gefunden haben.

Cascina San Giovanni - Piemont

Als Suzanne und Carlos Gross vor mehr als zehn Jahren aus der Schweiz ins Piemont übersiedelten, hatten sie noch keine genaue Vorstellung von ihrem zukünftigen Leben. Ihre Vergangenheit als Zürcher Erfolgsgastronomen ließ sie jedoch nicht los. 

Anfängliches Sammeln traditioneller Piemonteser Rezepte mündete in einer eigenen Produktionsstätte für kulinarische Spitzenprodukte, die Selektion weiterer Spezialitäten aus vielen Regionen Italiens ist heute unsere erfolgreichste Feinkostmarke.

Fontanafredda - Piemont

Das Anwesen Fontanafredda ist in Serralunga D`Alba (Provinz Cuneo) und steht für über 130 Jahre nachhaltigen Erfolg. Gegründet wurde das Gut im Jahre 1878 von Graf Emanuele Guerrieri di Mirafiori. Heute gehört Fontanafredda einer Stiftung. Den Betrieb führt Giovanni Minetti.

Es erstreckt sich über mehr als 250 Hektar. In den Weinbergen werden keine chemischen Herbizide und Düngemittel verwendet. Die notwendige Zugabe von erlaubten Sulfiten wurde um 75 Prozent reduziert. Die Fontanafredda wurde vom renommierten amerikanischen Magazin 'Wine & Spirits' zu einer der Top-100 Winzer des Jahres 2008 gekürt. Weitere unzählige Erfolge darf Fontanafredda ihr Eigen nennen.

"Unter dem Synergieeffekt des Trios Giovanni Minetti (Generaldirektor), Roberto Bruno (Vertriebschef) und des Önologen Danilo Drocco hat sich Fontanafredda zu einem der seltenen und echten italienischen Chateaus entwickelt. Die Kellerei hat nicht nur ihren Flaschen ein neues Styling verpasst, sondern auch die Produktion umgestellt. So widmet man beispielsweise dem Taubenankauf immere größere Aufmerksamkeit. Die berühmtesten Etiketten des Hauses entstehen unter den wachsamen Augen des Agronomen Alberto Grasso in den eigenen 90 Hektar Weinbergen von Serralunga d'Alba, Barolo und Diano d'Alba sowie auf den gepachteten Grundstücken in ganz Piemont, besonders in Santo Stefano Belbo und Murisengo. Durch den Standort Serralunga im Herzen des Barolo-Gebietes haben natürlich die Auslesen dieser DOCG das Machtmonopol im Keller." Gambero Rosso

Angelo Gaja - Piemont

Die Familie Gaja ist seit dem 17. Jahrhundert in Piemont ansässig. Das Weingut in Barbaresco wurde 1859 von Giovanni Gaja, dem Urgroßvater des heutigen Besitzers, Angelo Gaja, gegründet. Angelo hieß auch der  Sohn des Gründers, der 1905 die legendäre Clotilde Rey heiratete. Gemeinsam legten die beiden schon damals den Grundstein für die kompromisslose Qualitätsphilosphie, die das Haus bis heute auszeichnet.

Der heutige Besitzer, Angelo Gaja, trat mit einem Önologiediplom und einem abgeschlossenen Wirtschaftsstudium 1961 in den Betrieb ein. Er  verband den Respekt für die Traditionen der Langhe mit bahnbrechenden Innovationen in  Weingarten und Keller. Heute besitzt das Weingut Gaja 100 ha Weingärten im Gebiet des Barbaresco und des Barolo.

1994 und 1996 kamen toskanische Weingüter dazu.

Angelo und seine Frau Lucia leben mit ihren Töchtern Gaia und Rossana, sowie ihrem Sohn Giovanni in Barbaresco. Angelo Gaja - DER Pionier, Magier und Botschafter des italienischen Weines, bedeutendste Lichtgestalt der Weinwelt, unbelehrbarer Modernist, erster Produzent moderner Kellertechnik, Einführer des Barrique in Piemont ... Sein unbändiges Qualitätsstreben und sein klar konturierter Stil setzte internationale Maßstäbe.

Mehrfach wurde er vom 'Winespectator' ausgezeichnet und kein Winzer errang die '3 Gläser' des Gambero Rosso so oft wie er. Angelo Gaja begann als erster seine Weine von übermäßig harten Tanninen zu befreien, machte sie dadurch zugänglicher und gab ihnen mehr Raffinesse.

Angelo Gaja - schon jetzt ist der Mann eine Legende. Während der letzten 30 Jahre verhalf er dem italienischen Wein zu neuem Ruhm. Gaja erzeugt Weine von Weltklasse. Mit unermüdlicher Kraft arbeitet Angelo Gaja weltweit als Botschafter für den italienischen Wein. Der manchmal auch als "König der Langhe" bezeichnete Winemaker verdankt Sieg und Erfolg seiner starken Persönlichkeit und nicht zuletzt der ausnahmslosen Qualität seiner Weine. Das Weinmagazin Decanter wählte Angelo Gaja zum "Mann des Jahres 1998.

Unabhängig von Zeitläufen und Moden bleibt das berühmte Barbaresco-Haus weiterhin ein Solitär am internationalen Weinhimmel und eine der besten italienischen Kellereien ohnehin." Gambero Rosso 2005.

Es gibt nicht einen Weinkritiker dieser Welt, der Angelo Gaja nicht als die beste italienische Kellerei bezeichnen würde. Trotz immer neuer Stars am Weinhimmel bleibt er die Nr. 1. Lange vor den Supertuscans revolutionierte Gaja den Qualitätsstandard bei italienischen Weinen und holte überhaupt erst das Piemont auf die Landkarte der großen Weine dieser Welt.

Die Kellerei wurde bisher als Einzige mit 4 Sternen vom Gambero Rosso ausgezeichnet!!

 

Michele Chiarlo - Piemont

Die Azienda Vitivinicola Michele Chiarlo wurde 1956 in Calamandrana, im Grenzgebiet des Monferrato- und Langhegebietes, gegründet.

Dank der unermüdlichen Leidenschaft des Inhabers Michele Chiarlo, seiner Fähigkeiten als Önologe und Marketingexperte gewinnt die Kellerei sehr schnell internationale Reputation. Micheles Credo für die Kreation seiner Spitzenerzeugnisse: Weinqualität wächst im Rebberg und erfährt ihre Bestätigung im Keller.

So wachsen seine Trauben ausschließlich auf Hügellagen mit der idealen Ausrichtung und Bodenbeschaffenheit für die einzelnen Rebsorten. Rigoroser Rebschnitt, die Verwendung ausschließlich natürlicher Dünger; im Vergleich mit den zulässigen, stets reduzierte Pro-Stock-Erträge, Lese bei optimalem Reifegrad sowie kontrollierte Kelterungs- un Gärphasen tun ihr Übriges für die Schöpfung seiner großen Weine.

Das vielfältige Flaschenangebot dieser renommierten Kellerei geht auf einen gewaltigen Rebenpark von 110 Hektar in den Anbauzonen Gavi, Calamandrana und Barolo zurück. Schon mehrmals haben wir uns über die Fähigkeiten von Michele Chiarlo ausgelassen, der die Charakteristiken jeder Art und jedes Gebiets einzufangen vermag und sie in ein erstklassiges Weinangebot verwandelt. Mit anderen Worten: Er hat einen Riecher für das Terroir." Gambero Rosso 2006

 

Alois Lageder - Alto Adige (Südtirol)

Alois Lageder

Alois Lageder – dieser Name steht für höchste Qualitätsstandards, für eine ganzheitliche und nachhaltige Unternehmensphilosophie im biodynamischen Weinbau, ebenso wie für eine große Bandbreite kultureller und künstlerischer Aktivitäten. Gegründet im Jahr 1823 und heute in fünfter Generation von Alois Lageder geführt, verbinden sich in unserem Weingut Tradition und Innovation. Unsere Weine unterteilen

ALOIS LAGEDER

Die Linie Alois Lageder bietet Weine, die dem hohen Qualitätsstandard des Hauses entsprechen. Gekeltert aus den klassischen Rebsorten Südtirols und sortenrein ausgebaut stehen die Weine für eine ganzheitliche und nachhaltige Arbeitsweise in der Landwirtschaft und im Keller. Erzeugt werden sie aus Trauben, die zum Teil aus unseren eigenen, biodynamisch bewirtschafteten Weinbergen stammen, zum Teil von Vertragswinzern, die entsprechend unseren Vorgaben und Qualitätskriterien für einen umweltschonenden, naturnahen Weinbau arbeiten. Mit diesen Partnern verbindet uns eine jahrzehntelange Zusammenarbeit.

Für die Weine der Linie Tenutæ Lageder keltern wir Trauben, die aus Einzellagen unserer eigenen Weinberge stammen. Die hohe Eigenständigkeit der Weine aus solch bevorzugten Lagen wird durch die Bewirtschaftung der Rebflächen nach den Regeln des biodynamischen Weinbaus mit Demeter-Zertifizierung und die schonende biodynamische Bearbeitung im Keller unterstrichen. Die Biodynamie ist Teil unserer ganzheitlichen Unternehmenskultur, wir sehen sie als eine Methode zur Erneuerung der Landwirtschaft, Sie wird in der Gesamtheit der über 50 Hektar gutseigenen Weinberge praktiziert und verstärkt den authentischen Charakter der Weine, unterstreicht ihre Harmonie, Ausgewogenheit und Eleganz

Braida - Piemont

Es begann mit einem Spitznamen. Giuseppe Bologna besaß einen schönen Weinberg mit Barbera-Reben in Rocchetta Tanaro und arbeitete als Fuhrmann. Sonntags jedoch spielte er Faustball. Er war ein Meister dieser typischen piemontesischen Sportart. Auf dem Spielfeld nannte man in Braida. Dieser Spitzname ging auf den Sohn über, der ihn dann seinerseits dazu verwendete, um dem Weingut, das er gegründet hatte, seinen Namen zu geben. Der Betrieb ist Ausdruck der Persönlichkeit von Giacomo und seiner Frau Anna und von ihrer Art, den Wein, das Leben und die zwischenmenschlichen Beziehungen zu verstehen. Diese Philospohie, die auch von ihren Kindern Raffaela und Giuseppe, beides Weinfachleute, vertreten wird hat dazu beigetragen, vielen Menschen den Genuß des Weines näher zu bringen. Als echte Kinder dieser Erde haben die Braidas immer fest an die Möglichkeiten gegelaubt, die dieser Landstrich und die Reben zu bieten haben, die hier angebaut werden., und zwar insbesondere die Barbera. Und sie sind zu Recht davon überzeugt, dass die Hügel von Rocchetta Tanaro, wenn es um edle Eigenschaften und Qualität geht, den Hügeln von Burgund um nichts nachstehen.

Braida ist ein Familienunternehmen, das hervorragende Mitarbeiter beschäftigt und Beziehungen zu erstklassigen Geschäftspartnern unterhält.. Giuseppe Bologna kümmert sich um den Weinbau und die Erzeugung.Seit 1990 engagiert er sich für die Konsolidierung und stete Optimierung der Produktion, indem er die Qualitätsaspekte vor allem der Rebflächen weiterhin steigert. Besonderes Augenmerk legt er hierbei auf die Cru-Lagen des Barbera d’Asti.

Die Kellerei versteht sich als Wegbereiter des Barbera d'Asti. Hand und Herz hat ihr Gründer Giacomo Bologna für dieses Piemonteser Gewächs ins Feuer gelegt, um daraus Weine zu erschaffen, die auf internationalem Parkett bestehen können. Eine Grundeinstellung, die die Familie Bologna auch weiter verfolgt, wie ihre Barbera des Jahrgangs 2000 beweisen.(Gambero Rosso 2003)

Braida ist ein mittlerweile weltberühmtes Unternehmen, das von seinen Synergien, Gegensätzen und der überall spürbaren Begeisterung für den Wein lebt und die Familie sowie den gesamten Mitarbeiterstab mit einbezieht.

 

Ermes Malpighi - Modena

In der Acetaia von Ermes Malpighi spürt man heute noch den Hauch einer Vergangenheit, die aus langsamen Bewegungen und aus einem von Generation zu Generation weitergegebenen Wissen besteht.

Bis zum Jahre 1980 wurde der Balsamessig des Hauses Malpighi nur für den eigenen Bedarf produziert und an Freunde verschenkt. In der Acetaia von Ermes Malpighi spürt man heute noch den Hauch einer Vergangenheit, die aus langsamen Bewegungen und aus einem von Generation zu Generation weitergegebenen Wissen besteht. Der Most stammt aus den Trauben des familieneigenen Weinbergs. Mit großer Sorgfalt werden alle Hölzer und antiken Fässer zur langjährigen Lagerung des traditionsreichen Balsamessigs ausgewählt.

 

Il Borgo del Balsamico - Emilia Romagna

Seit 40 Jahren produziert Il Borgo del Balsamico authentische Balsamico-Produkte von höchster Qualität. Die dynamische Cristina Crotti und ihr Vater sind die Hüter dieser alten Tradition: Most und Zeit sind die einzigen Zutaten, um eines der edelsten Lebensmittel Italiens herzustellen.

Auf den Dachböden der Acetaia sind alte, von der Zeit dunkel verfärbte Essigfässer aufgereiht, die aus dem Familienbesitz des Adelgeschlechtes der Provinz von Modena und Reggio Emilia stammen. Fässer aus dem 18. und 19. Jahrhundert bewahren in schattigen Räumen die kostbare Flüssigkeit auf.

 

 

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